LIFO: Last In, First Out
Nach einer kurzen Proberunde für Simone, welche sich zum ersten Mal an einen Pokertisch setzte, konnte das Spiel beginnen. Der Start war ausgeglichen, teilweise verhalten, mit gelegentlichen Schockerrunden, bei welchen das Herz der nicht Farbenblinden beinahe still stand. Simone verlor zu Beginn des Spiels verhältnismässig viele Chips. Sie kratzte jedoch noch früh genug die Kurve und konnte ihr Spiel stabilisieren.
Für die gelegentlichen Herzstillstände waren primär, wie könnte es auch anders sein, Karin und Rouven verantwortlich. Karin zückte die schwarzen Chips, Rouven zog mit und umgekehrt. Die Spielrunden waren hochspannend, hatten aber den Effekt, dass sich die Chips langsam von Karin zu den anderen Spielern verlagerten, bis ... ja bis The Tongue keine Chips mehr hatte. Karin, welche als letzte im Pokertempel eingetroffen ist, musste somit diesen als erste wieder verlassen.
Wer bietet mehr?
Womit wir bei meiner Wenigkeit angelangt wären. Mein Pokerabend war auch mehr oder weniger kurz. Ich verlor eine schmerzvolle Spielrunde gegen Rouven. Wir hatten beide einen Flush, er jedoch mit einer höheren Karte. Zeit für ein kleines Posing von Rouven (siehe Bild). Kurze Zeit später musste ich All-In gehen. Mein Top-Pair reichte nicht gegen die Straight von Marc. Ich konnte mich somit voll auf mein Bier (eines der letzten der Konkurs gegangenen Brauerei Schutzenberger aus Strassbourg) und anschliessend auf den Scotch konzentrieren. Für diejenigen, die es interessiert: Nein, ich habe nicht zu viel Scotch getrunken. Ja, ich hatte am nächsten Tag einen extremen Brummschädel. Allerdings denke ich, dass der Grund die kurze Nacht mit nur 3 Stunden Schlaf war...
The Speech, The Boss or The Hurricane?
Das war die abschliessende Frage. Thomas, welcher seinem Nickname immer wieder gerecht wurde und den Spielverlauf gekonnt in einer kurzen Ansprache zusammenfasste, erwies sich an seinem zweiten Pokerabend als äusserst zäh. Rouven, welcher zwischenzeitlich seine Hunderter-Chips im Scotch versteckte, war gewohnt stark. Aber auch die beiden Ingenieure konnten die Sensation nicht verhindern. Ja, The Hurricane pokerte die beiden Männer unter den Tisch. Gekonnte Spielstrategie und ein paar glückliche Hände (wie ein Flush auf Turn und River, welches Rouven mit 2 Paar in den Händen aus dem Rennen warf). Auch Thomas blieb nichts anderes übrig, als der stolzen Gewinnerin zu graturlieren!
Und hier noch was für Gourmets
Das Rezept für die Tartiflette von Hurricane:
1 grosser Reblochon Käse
1 Pack Speckwürfelchen
2 Zwiebeln
Kartoffeln
Crème Fraîche
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
In die Gratinform und ab damit in den Ofen!
Endstand
1. Alex (10 Punkte)
2. Thomas (8 Punkte)
3. Rouven (6 Punkte)
4. Simone (3 Punkte)
5. Marc (1 Punkte)
6. Reto (0 Punkte)
7. Karin (0 Punkte)
Gesamtstand
1. Rouven (16 Punkte)
1. Alex (16 Punkte)
3. Karin (8 Punkte)
3. Thomas (8 Punkte)
5. Reto (3 Punkte)
5. Simone (3 Punkte)
7. Marc (2 Punkte)
2 Kommentare:
Die Homage:
http://goldsaga.blogspot.com/2007/01/stripper-pots-und-ahoi-shots-homage.html
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Vorschlag für Namensänderung: "The Dealer" sollte in "The Scotch" umbenannt werden.
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